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Kunstrasen Empfehlung 

Auf in die Alpen TEIL III

28.05.2008

Wir haben es gewagt! Mit Deutschlandfahne ins Land des blauen Spielverderbers

Eigentlich ist Italien ja ganz nett. Meer, Strand, Sonne und so. Aber seit dem 4. Juli 2006 ist da irgendwas zwischen uns und denen. Die Landschaft da unten ist zwar schön, aber ohne die 118. Minute damals wäre sie heute noch schöner. Und manchmal hat Pizza irgendwie immer noch faden Beigeschmack, beim Fußball gucken jedenfalls.

 

Also trotzdem von Zürich aus Richtung Süden, ins Land des Weltmeisters (oder besser: ins Land des letzten Turnierausrichters, bei dem wir Weltmeister wurden). Um die Spannung vorwegzunehmen: hier gab es kein EM-Stadion, dass von Kunstrasen im Groundhopper-Style inspiziert wurde. Wie auch. Also war Urlaub im Urlaub angesagt. Erstmal die Zelte aufschlagen am Lago Maggiore.

Zelten nur wenige Kilometer vom deutschen Mannschaftshotel entfernt

Die Zeit am Lago war vor allem wichtig, um schon mal das allgemeine Klima vor Ort zu testen. Denn nur wenige Kilometer entfernt, in Ascona, liegt die Oase des diesjährigen EM-Triumphes: das Mannschaftshotel von Jogis Jungs! Hier, im „Giardino“ war uns das Doppelzimmer doch etwas zu teuer. Also ab ins Auto und runter zum Urlaubsvolk. Dann eben campen.

Leicht abseitsverdächtig ist übrigens auch der Name der geschätzten Region, die schon auf der Schweizer Seite des Sees liegt. Italienische Schweiz. Denkt da etwa wer von den DFB-Hotel-Scouts an Rache? Wir nicht, wir dachten meistens an Urlaub, letzten Sommer jedenfalls. Blauer Spielverderber hin oder her. Und deshalb ging’s weiter nach Padua.

Von der italienischen Schweiz in die norditalienische Provinz

Eine seltsame Vorstellung, da auf dem Marktplatz von Padua. Da standen wir also. Wie konnte am 4. Juli 2006 nur jemand jubeln, hier auf diesem Platz?

Die Stadt bot trotzdem die perfekte Kulisse für unsere Dreharbeiten. Hier in Padua ist übrigens Francesco Toldo aufgewachsen, der für die Squadra Azurra im EM-Halbfinale 2000 gegen die Niederlande drei Elfmeter hielt. Uns störte das nicht weiter: Wir drehten in der Innenstadt Szenen fürs Video, und das mit den gefürchteten italienischen Cabinieri im Hintergrund als Statisten! Und wir tranken Café auf dem schönen Marktplatz. Aber dieses Jahr, da wird hier keiner jubeln.

 

Nächstes Mal: In Wien schließt sich der Kreis – Kunstrasen in Österreich